Herren 1: Unglücklicher Auftritt gegen den Aufsteiger - VBC Fortuna Bürglen

Herren 1: Unglücklicher Auftritt gegen den Aufsteiger

Veröffentlicht am 19. November 2016

Die vorbildlich kämpfenden Aufsteiger aus Schüpfheim konnten vergangenen Samstag gegen ein glückloses Fortuna Bürglen mit 3:0 gewinnen.

Nach vier gespielten Runden fiel die Zwischenbilanz bei den Urnern ernüchternd aus. Die Mannschaft steht in der Tabelle steht nicht auf den zum Ziel gesetzten vorderen Rängen, sondern bloss im Mittelfeld. Den zwei Siegen gegen Emmen-Nord und Horw stehen auch deren zwei Niederlagen zu buche. Zuletzt musst man sich nach einer 2:0 Satzführung gegen Sursee doch noch mit 3:2 geschlagen geben. Spielertrainer Michi Trutmann forderte daher seine Spieler auf, die Sache durchzuziehen und zu keiner Zeit locker zu lassen. Der Aufsteiger aus Schüpfheim schien daher als optimaler Aufbaugegner.

Umkämpfter Startsatz

Der Start in die Partie gestaltete sich äusserst ausgeglichen und die beiden Mannschaften wechselten sich fleissig mit guten Punkte ab. Beim Stand von 6:6 gelang dann den Gästen aus Schüpfheim eine erste Serviceserie und sie konnten einen Vorsprung von drei Punkten herausspielen. Das anschliessende Bürgler Time-out zeigte sogleich Wirkung und man konnte wieder zu den Gästen aufschliessen. In der Folge konnte sich keine der beiden Mannschaften absetzen, ehe den Luzernern beim Stand von 15:14 für Bürglen wieder eine Serie gelang. Die Bürgler Feldannahme war in dieser Phase zu wenig konstant, was dazu führte, dass das Bürgler Spiel zu lesbar wurde. Schüpfheim nutzte die Schwächephase der Bürgler gekonnt aus und konnte auf 20:15 davonziehen. In der Folge kamen die Gäste beim Stand von 24:19 zu fünf Satzbällen. Die Urner rafften sich nochmals zusammen und vermochten vor allem beim Block zu überzeugen. Die Heimmannschaft wurde vom lautstarken Publikum nochmals richtig angetrieben und wehrte einen Satzball nach dem anderen ab. Schüpfheim seinerseits probierte die Bürgler Nervös zu machen und nahm beim 24:22 sein zweites Time-out in diesem Satz. Fabian Bieri hielt dem Druck stand und servierte auch nach der Auszeit stark weiter. Beim fünften Satzball war es dann um die Bürgler Aufholjagd geschehen und sie verloren den Satz schlussendlich mit 23:25.

Schwächephasen zur Satzmitte kosten Bürgler das Genick

Die Bürgler waren teilweise überrascht vom Spiel des Aufsteigers und wollte es im zweiten Satz besser machen. Die Bürgler starteten stark und konnten sogleich mit 6:1 in Führung gehen. Diesen Vorsprung wussten die Bürgler bis zur Satzmitte zu verteidigen, ehe man wieder eine Schwächephase einzog und zusehen musste, wie Schüpfheim auf 14:15 herankam. Spielertrainer Trutmann reagierte darauf mit einem Doppelwechsel und brachte mit Ramon Gisler und Stefan Arnold zwei neue Angreifer, die frischen Schwung in die Partie bringen sollten. Die Schwächephase der Urner hielt aber an und die Luzerner gingen mit 22:18 in Vorsprung. Diese Hypothek erwies sich in der Folge als zu gross und die Bürgler mussten den Satz mit 25:18 verloren geben.

Die Bürgler waren nun unter Zugzwang, wollten sie die Partie noch gewinnen. Symptomatisch für dieses Spiel zogen die Urner auch in diesem Satz wieder eine Schwächephase ein. Nach einer längeren Abtastphase konnte Schüpfheim einen kleinen Vorsprung herausspielen. Wiederum fand aber Spielertrainer Trutmann beim Time-out die richtigen Worte und die Bürgler konnten reagieren und ausgleichen. Die Schlussphase gestaltete sich dann als wahres Kopf-an-Kopf-Rennen mit dem besseren Ende für die Luzerner. Die Bürgler mobilisierten zwar nochmals alle Kraftreserven und konnten gar noch zwei Matchbälle abwehren, aber es gelang ihnen nicht mehr den Spiess umzudrehen. Mit einem präzisen Schlag in die lange Ecke beendete der Luzerner Diagonalangreifer die Bürgler Ambitionen sich noch in die Money-Time zu retten. Die Gäste aus Schüpfheim gewannen den letzten Satz mit 25:23 und somit den Match mit 3:0.

Eine Reaktion ist gefordert

Die Bürgler Volleyballer verharren damit weiter in der Tabellenmitte. Ein sichtlich nachdenklicher Trutmann konnte nicht verstehen wieso man nicht besser spielte. Viele Gratisbälle waren zu ungenau und man konnte daher zu wenig variantenreich spielen und den Gegner nicht ernsthaft in Bedrängnis bringen. Weiter meinte er: «Es gelang uns nur selten, den Ball direkt auf den Boden zu bringen. Schüpfheim berührte fast jeden Ball und verteidigte wirklich super.» Die letzten beiden Partien gilt es nun abzuhaken und positiv in die Zukunft zu schauen. Weiter geht es für die Bürgler heute Samstag, 19. November auswärts in Malters. Dort gilt es eine Reaktion zu zeigen, um den Anschluss an die Spitze zu wahren.

Bericht: Fabio Ziegler



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