Herren 1: Starker Auftritt gegen den Tabellenzweiten - VBC Fortuna Bürglen

Herren 1: Starker Auftritt gegen den Tabellenzweiten

Veröffentlicht am 05. Dezember 2016

Bürglens Fanionteam konnte die zwischenzeitlich sehr gute Ausgangslange leider nicht über die Runden bringen und verlor in Obwalden in fünf hart umkämpften Sätzen.

Die Bürgler Volleyballer sind äusserst harzig in die neue Saison gestartet. Nach einer längeren Negativserie, wo man unter anderem gegen Malters einen rabenschwarzen Tag einzog, meldeten sich die Bürgler vorletzten Sonntag mit einem klaren 3:0 gegen Steinen zurück. Am Samstag stand nun die Partie gegen die Tabellenzweiten Obwaldner auf dem Programm. Die Bürgler hatten sich viel vorgenommen und wollten dem Favoriten ein Bein stellen. Dies erforderte aber eine besonders konzentrierte Teamleistung, da neben dem seit anfangs Saison verletzten Marco Wipfli nun auch noch die Mittelblocker Fabian Bieri und Claudio Wipfli verletzungsbedingt passen mussten.

Den 1. Satz dominiert

Von einer Startnervosität war bei den Bürglern nichts zu spüren. Sie spielten frei von der Leber und setzten die Obwaldner vor allem mit starken Services unter Druck. Beispielsweise die angriffigen Services von Valentin Schuler führten dazu, dass Obwalden beim Stand von 7:11 zu einem ersten Time-out gezwungen wurde. Da die Obwaldner sehr viel Mühe mit den Services bekundeten, konnten die Bürgler gezielt den Block stellen und es gab kein Durchkommen für die gegnerischen Angreifer. Beim Stand von 15:11 für Bürglen hatte der Obwaldner Spielertrainer Raphael Zurgilgen genug gesehen. Der letztjährige NLA-Spieler von Volley Top Luzern wechselte sich gleich selbst und war gewillt den Bürgler Spielrausch zu unterbrechen. Die Urner liessen sich durch den Wechsel aber nicht beirren. Die Service- und Blockaktion der Bürgler blieben konstant auf einem hohen Niveau und im Angriff erfreute sich Matteo Gisler einer besonders guten Spiellaune. Er könnte über das ganze Spiel mehrere toll herausgespielte Angriffskombinationen erfolgreich abschliessen. Die Bürgler Volleyballer konnten ihren Vorsprung in der Folge immer weiter ausbauen und gewannen den Startsatz deutlich mit 25:14.

Den Start in den zweiten Satz gelang den Obwaldner und sie konnten mit 6:3 in Führung gehen. Diese Führung hielt aber nicht lange. Das Bürgler Side-out Spiel war auch in dieser Phase makellos und nach den Services von Patrick Ambauen hatten man den 3-Punkte-Rückstand in einen 3-Punkte-Vorsprung gekehrt. Danach spielten die beiden Mannschaften grösstenteils gleichauf. Der Heimmanschaft gelang es aber über den ganzen Satz nicht, wieder zu den Urnern aufzuschliessen. Sie machten zu viele Fehler (Netzberührungen, Servicefehler, Angriffsfehler), um die Bürgler nochmals in Bedrängnis zu bringen. Auch dieser Satz ging mit 25:20 an die Bürgler. Bürglen war in den ersten beiden Sätzen sehr abgeklärt und bestach durch eine sehr tiefe Eigenfehlerquote. Auch hatte man den Obwaldner Spielertrainer Zurgilgen am Block gut im Griff.

Obwalden im 3. & 4. Satz konstanter

Im dritten Satz konnten sich die Owaldner gleich zu Beginn wieder ein paar Punkte absetzen. Dass dies nichts zu bedeuten hat, zeigten die Bürgler bereits im zweiten Satz. Nach den beiden Bürgler Timeout bei den Spielständen 6:8 und 7:11 kämpften sich die Bürgler zurück und es entwickelte sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit sehenswerten Punkten auf beiden Seiten. Erst in der Money-Time konnten sich die Hausherren wieder ein paar Punkte absetzen und gingen mit 23:20 in Führung. Die Bürgler zeigten aber Moral und kämpften sich wie bereits im ganzen Satz zurück und kamen nochmals auf 23:23 heran und hatte bei eigenem Service die Möglichkeit um alles klar zu machen und die zwei fehlenden Punkte zur Sensation nach Hause zu bringen. Schlussendlich machte Obwalden den Sack aber doch noch zu und entschied den dritten Satz mit 25:23 für sich.

Die stärker werdenden Obwaldner legten im vierten Satz los wie die Feuerwehr. Beim ersten Bürgler Timeout lagen sie bereits mit 7:3 im Vordertreffen. Der Ende des zweiten Satzes eingewechselte René Egger brachte die nötige Konstanz in das Spiel der Hausherren und auf der anderen Seiten hatten die Bürgler beim Service ein wenig abgebaut. Dadurch wurde der Spielaufbau der Obwaldner besser und der Bürgler Block bekundete sichtlich mehr Mühe, das variantenreiche Spiel zu lesen. Nachdem Spielertrainer Trutmann seine Timeouts relativ früh aufgebraucht hatte, probierte er den Obwaldner Spielfluss mit taktischen Wechseln zu brechen. Dies gelang allerdings nur bedingt und die Heimmannschaft sicherte sich den vierten Satz mit 25:18.

Das Tie-Break musste über den Sieger der Partie entscheiden. Die Bürgler mobilisierten nochmals alle Kraftreserven, mussten aber mitansehen, wie die Obwaldner immer stärker wurden. Vor allem am Service wurden sie stärker und konstanter und konnten so den Bürgler Spielaufbau erschweren. Die Obwaldner spielten nun beinahe fehlerfrei und konnten oftmal gegen einen Einerblock angreifen. Bei den Bürglern war nach knapp zwei Stunden reiner Spielzeit eine gewisse Müdigkeit feststellbar –körperlich, wie auch im Kopf. Obwalden konnte den Satz schliesslich klar mit 15:5 für sich entscheiden und festigte damit den 2. Platz in der Tabelle. Die Bürgler hingegen verharren auf dem 7. Platz wobei man mit dem einen Punkt zufrieden sein muss. Die Formkurve zeigt nach oben und die Spielfreude ist auf den Platz zurückgekehrt. Am Samstag bestreitet das Bürgler Fanionteam bereits das letzte Heimspiel im 2016. Sie treffen in der heimischen Sporthalle auf das Tabellenschlusslicht und Aufsteiger Hünenberg. Der VBC Fortuna Bürglen freut sich bei der letzten Heimrunde auf zahlreiche Zuschauer; Anpfiff des Herren-I-Match ist um 16:00 Uhr.

Bericht: Fabio Ziegler



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