Herren 1: Trotz super Kampfgeist verloren - VBC Fortuna Bürglen

Herren 1: Trotz super Kampfgeist verloren

Veröffentlicht am 01. März 2017

Der vermeintliche Underdog aus Steinen bereitete den Urnern weit mehr Probleme als erwartet: Die Gegner konnten zum Schluss einen knappen 3:2 Sieg feiern.

Am vergangenen Dienstag, 21. Februar, traf das Bürgler Fanionteam auf den Tabellenachten und Aufsteiger aus Steinen. Gegen diesen hatte man in der Vorrunde klar mit 3:0 gewonnen und in der laufenden Meisterschaft fast doppelt so viele Punkte erzielt. Nach einem ebenso klaren 3:0-Erfolg gegen Horw reisten die Bürgler mit einem guten Gefühl nach Steinen.

Im ersten Satz lagen beide Teams mehrheitlich gleichauf. Erst als man sich der Moneytime näherte, spielte sich Steinen einen ersten Vorsprung heraus und ging mit 3 Punkten in Führung. Das anschliessende Bürgler Time-out beim Stand von 19:16 zeigte sogleich Wirkung. Die Urner konnten den Rückstand in einen 22:20-Vorsprung umwandeln und kamen in der Folge zu einem ersten Satzball. Diesen und einen weiteren konnten die Hausherren abwehren und kamen dann selbst zu einem Satzball. Die Urner wehrten einen ersten ab, mussten sich aber nach dem zweiten geschlagen geben. So gewann Steinen den Startsatz mit 28:26.

Gegner nutzt Gunst der Stunde

Trotz des ärgerlichen Satzverlustes starteten die Urner gut in Satz Nummer zwei. Sie waren von Anfang an die spielbestimmende Mannschaft und konnten die Gegner früh distanzieren. 7:3 Führung hiess es beim ersten Time-out der Schwyzer. Auch beim zweiten Time-out des Gastgebers lagen die Urner mit 19:15 in Führung. Die Ausgangslage direkt vor der Moneytime war äusserst komfortabel, und die Bürgler mussten den Satzausgleich nur noch über die Runde bringen. Doch Sie fühlten sich ihrer Sache wohl zu sicher und liessen ihre Gegner gewähren. Diese nutzten gleich die Gunst der Stunde und konnten auch den zweiten Satz mit 25:23 gewinnen.

Konzentrierter im dritten Satz

Spielertrainer Michi Trutmann nutzte die Auszeit, um seinen Spielern mit-. zuteilen, dass es so nicht weitergehen könne. Darauf starteten die Urner viel konzentrierter in den zweiten Satz und konnten den Gästen Punkt um Punkt davonziehen. Bereits beim zweiten Zuger Time-out konnten sie einen komfortablen 6-Punkte-Vorsprung herausspielen, den sie bis zum Satzende gar noch ausbauten (25:16). Die Bürgler hatten nun Blut geleckt und wussten, das ein Sieg trotz Rückstand noch möglich ist. Sie liessen sich von der Steiner 3:0-Führung nicht beirren und zogen den Schwyzern davon. Zwei Spielerwechsel halfen den Hausherren nicht weiter, und die Bürgler lagen beim ersten Time-out bereits mit 11:7 in Führung. Wie bereits im dritten Satz konnten sie diese Führung in der Folge gar noch ausbauen“ und den Satz schlussendlich klar mit 25:18 für sich entscheiden.

Umstrittener Entscheid

Das Tiebreak war nun angesagt, und das Spiel ging in die alles entscheidende Phase. Das Bürgler Fanionteam versuchte an die Leistung der vorhergehenden Sätze anzuhängen und ein solides Spiel zu zeigen. Sie konnten sie die Schwyzer von Beginn weg distanzieren und lagen beim Seitenwechsel mit 8:5 vorne. Dann aber machten die Urner im Angriff Fehler und die Gegner holten auf (9:9). Danach folgte ein Hin und Her mit guten Aktionen auf beiden Seiten, ehe das Schiedsrichterduo das Spiel mit einem umstrittenen Entscheid auf die für die Urner falsche Bahn leitete. Statt dem 13:13-Ausgleich standen die Bürgler nun zwei Matchbällen entgegen. Aufgebracht durch den Schiedsrichterentscheid mussten die Urner mitansehen. wie die Steiner sogleich den ersten Matchball verwerteten und sich dadurch den Zusatzpunkt sicherten (15:12). Die Bürgler hatten nach dem schwachen Start ihr Kämpferherz gezeigt und sich eindrücklich in das Spiel zurückgekämpft. Obwohl sie über die ganze Partie gesehen ganze 9 Punkte mehr erzielten, mussten sie als Verlierer vom Platz.« Spielertrainer Michi Trutmann zeigte sich nach dem Spiel gefasst. Man habe die Startschwierigkeiten in den ersten beiden Sätzen gut verdaut und den Gegner danach kontrolliert. Dass der Sieg durch einen umstrittenen Schiedsrichterentscheid vorentschieden wurde, sei äusserst unglücklich.



Bericht: Fabio Ziegler



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