Spiele auf hohem Niveau und tolle Stimmung - VBC Fortuna Bürglen

Spiele auf hohem Niveau und tolle Stimmung

Veröffentlicht am 28. Mai 2017

Viele Anmeldungen, packende Duelle, tolle Atmosphäre und Wetterglück: Der VBC Fortuna Bürglen als Organisator zieht nach der Premiere des Herren-Beachvolleyball-Turniers eine positive Bilanz.

Am Samstag, 20. Mai. führte der VBC Fortuna Bürglen ein Herren-Beach-Volleyballturnier für Herren bei den Beachvolleyball-Feldern in Seedorf durch. Das OK um Stefan Arnold, Luca Dittli, Ramon Gisler, Michi Trutmann sowie Fabio Ziegler hatte in den vergangenen Wochen mit den Vorbereitungen alle Hände voll zu tun. Nach etwas harzigem Beginn setzte schliesslich ein regelrechter Ansturm auf die Startplätze ein. Insgesamt standen 14 Teams im Einsatz. Die Spiele wurden so koordiniert, dass alle Teams zu mehreren Einsätzen kamen und die Wartezeiten dennoch in Grenzen gehalten werden konnten. Ein entscheidender Faktor für den grossartigen Erfolg des Turniers war sicher auch, dass das Turnier bei trockener Witterung durchgeführt werden konnte.

Beachvolleyball-Felder in schlechtem Zustand

Bereits vor dem Turnier war dem OK bewusst, dass die Beachvolleyball-Anlage in Seedorf schon bessere Tage gesehen hatte. Bei einer letzten Inspektion durch Ramon Gisler - eine Woche vor dem Turnier - zeigte sich das erwartete, erschreckende Bild: Das Gras auf dem Spielfeld hatte sich weiterverbreitet und das Netz präsentierte sich in einem schlechten Zustand. Das OK sah sich zum Handeln gezwungen, um einen geordneten Spielbetrieb gewährleisten zu können. Mehrere freiwillige Helfer des VBC Fortuna Bürglen trotzten daher am Freitag dem strömenden Regen und entfernten massenweise Gras, damit. die Teams nicht im knöchelhohen Gras servieren mussten. Am Samstagmorgen standen letzte Vorbereitungsaufgaben an: Pavillons und Festbänke aufstellen oder das Turnierbüro einrichten. Auch ein DJ-Pult für die Musik durfte nicht fehlen. DJ Pädi sorgte für Stimmung auf und um das Feld und koordinierte als Speaker mit seinen Durchsagen den Spielbetrieb. Gespielt wurde in Viererteams - egal ob Anfänger, Fortgeschrittener oder Profi. Die Teams wurden in zwei Kategorien aufgeteilt Die Kategorie A umfasste die 14- bis 20-Jährigen, Kategorie B alle Spieler über 20 Jahre.

Kategorie A mit Hitchcock-Final

Bei den 14- bis 20-Jährigen konnten sechs Anmeldungen verzeichnet werden. Jeder spielte gegen jeden. Die «Flying Sücheibe). waren das jüngste Team (Jahrgänge 2001 und 2002) und schlugen sich wacker. «The Beachboys» und «500g Gehacktes» mussten nie als Verlierer vom Platz und trennten sich in der Direktbegegnung mit einem Unentschieden (15:5, 9:15). Im Halbfinal trafen sie auf die «Gummibärenbande» respektive die «Monster von Herzog lgzorn». Die Favoriten gaben sich keine Blösse und zogen souverän in den Final ein. Dort lieferten sie sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen, bei dem das Team 500g Gehacktes zu einem ersten Satzball kam. Diesen konnten die «Beachboys» abwenden. mussten sich dann aber mit 20:22 geschlagen geben. «The Beachboys» dominierten den zweiten Satz und siegten 21:4. lm Tiebreak sicherten sich «The Beachboys» mit ihrem ersten Matchball den Turniersieg (15:13). Bei der Siegerehrung durften sie stolz den Pokal und attraktive Preise. gesponsert vom Imholz Sport, Bürglen, in Empfang nehmen. Auch die Zweitplatzierten gingen nicht leer aus. Sie freuten sich über Glacegutscheine. gesponsert von der Bissig Personal AG, Flüelen. Auf Rang 3 folgten die «Gummibärenbande» und «Monster von Herzog Igzorn», auf Rang 5 «Flääääisch» und am Tabellenende «Flying Sücheibe».

Erfahrung ausgespielt

In der Kategorie B hatten sich neun Teams eingeschrieben, wobei sich eines kurzfristig noch entschuldigen musste. Deshalb wurde der Modus kurzerhand umgestellt und zwei Vierergruppen gebildet. In der Gruppe 1 gab «Chame das tsch tsch?» den Ton an. Einzig das Team Disi konnte halbwegs Paroli bieten und erreichte in einem Satz einen zweistelligen Punktestand (10:15). «Chame das tsch tsch?» behielt ohne Probleme eine weisse Weste und traf im Viertelfinal auf den Viertplatzierten der Gruppe 2. In der Gruppe 2 gestaltete sich das Geschehen deutlich offener. Im letzten Gruppenspiel machten dann die «Rangältesten» mit einem Sieg über «Ä Chischtä Biär» (15:7‚ 15:11) den Gruppensieg klar. Sie trafen somit im Viertelfinale auf den Viertplatzierten der Gruppe 1. Die beiden Gruppensieger gaben sich keine Blösse und qualifizierten sich für den Final. Somit kam es im Final zu einem Generationenduell. «Chame das tsch tsch?» traf auf die ebenfalls ungeschlagenen, aber rund 20 Jahre älteren «Süffed üs miär miänd». Die beiden Mannschaften schenkten sich nichts, wobei die Oldies mit gutem Stellungsspiel viele der verloren geglaubten Bälle ausgraben konnten. Sie holten sich den Satz mit 21:17. im zweiten Satz zeigte sich ein ähnliches Bild. «Chame das isch tsch?» konnte einige stark geschlagene Angriffe verwerten. verzweifelte aber oft am starken Stellungsspiel. Die Oldies von «Süffed üs miär miänd» kamen zu einem ersten Matchball. «Chame das isch tsch?» liess sich aber nicht so einfach bezwingen. Erst beim dritten Matchball war es so weit: «Süffed üs miär miand» durften sich als Sieger des 1. Fortuna Beach Cups feiern lassen. Sie erhielten den grossen Kübel und liessen sich von den vielen Fans und der Familie gebührend feiern. Als Zweitklassierter durfte «Chame das tsch tsch?» Glacegutscheine in Empfang nehmen. Auf Rang 3 folgten «A Chischta Biär» und die «Firstfield Skillers». Im Viertelfinal ausgeschieden sind « Mein Block, dein Block», «Disi», «UR2397 Ihres Liecht brennt nu» und «Die Anderä».

Positives Fazit

Luca Dittli und Fabio Ziegler zeigten sich nach dem Turnier sehr zufrieden. Das Turnier verzeichnete mehr Anmeldungen als erhofft. Grundsätzlich sei das gesamte Turnier ein Riesenerfolg gewesen. Die Stimmung sei sehr gelassen und fair gewesen und das Niveau sehr hoch. Auch Michi Trutmann fasste das Turnier als sehr erfolgreich zusammen: «Sämtliche Rückmeldungen sind positiv ausgefallen, und ich habe sehr viele lachende Gesichter gesehen. Wir durften viele tolle Ballwechsel bestaunen, und die zahlreich erschienenen Zuschauer trugen zu einer fantastischen Stimmung bei.» Man sei auch froh, dass es zu keinen grösseren Verletzungen gekommen sei.

Weitere Auflage des Fortuna Beach Cups im Jahr 2018

Um herauszufinden, ob das Turnier auch im nächsten Jahr wieder durchgeführt werden soll, wurde jedem Team ein Feedbackbogen abgegeben, den es bis zum Ende des Turniers auszufüllen galt. Ein Anliegen, das bei den Rückmeldungen mehrfach genannt wurde, war der Wunsch nach einem Verpflegungsstand. In dieser Angelegenheit muss das OK aber auf die Auflagen der Reussdelta-Kommission (RDK), welche für das Gebiet um die Beachvolleyball-Felder verantwortlich ist, verweisen. «Wir haben von der RDK keine Bewilligung erhalten, eine Festwirtschaft durchzuführen. Da das Seerestaurant aber direkt um die Ecke ist, sahen wir auch kein ernsthaftes Problem darin, keine Festwirtschaft organisieren zu können. Wir nehmen uns das Feedback jedoch sehr zu Herzen und werden schauen, dass wir im nächsten Jahr zusammen mit der Reussdelta-Kommission und dem Seerestaurant Seedorf eine für alle Beteiligten gute Lösung finden. Des Weiteren kam der Wunsch nach einer Mixed- und/oder Damenkategorie auf. Dazu meinten Luca Dittli und Fabio Ziegler: «Wir werden diese Möglichkeit natürlich prüfen. Da es sich heuer um eine Premiere handelte, wollten wir klein starten und das generelle Interesse herausfinden. Dass dieses vorhanden ist, konnten wir eindeutig feststellen.» Der Spielplan sei aber bereits in diesem Jahr sehr dicht gewesen. Mit mehr Kategorien müsste das Turnier wahrscheinlich gar auf zwei Tage verteilt werden. Die Grundlagen, die man geschaffen habe, seien gut, und darauf könne sicherlich aufgebaut werden. Zum Schluss des Turniers dankte das OK allen Spielern für die Teilnahme, den freiwilligen Helfern für ihren unermüdlichen Einsatz, DJ Pädi für die musikalische Umrahmung und die Aufgabe des Speakers und natürlich allen Fans, die die Teams so grossartig unterstützt hatten. Ein weiterer Dank galt den beiden Hauptsponsoren lmholz Sport, Bürglen, und Bissig Personal AG, Flüelen, welche den Finalteilnehmern tolle Preise zur Verfügung stellten.



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