Herren 1: Knappe Kiste im Spitzenkampf - VBC Fortuna Bürglen

Herren 1: Knappe Kiste im Spitzenkampf

Veröffentlicht am 18. November 2019

Die Urner verlieren den Spitzenkampf gegen den Favoriten LK Zug mit 3:0. Ein Resultat, das klarer scheint, als es war.

Am Samstag, 16. November trafen die Bürgler auf den punktegleichen Leader LK Zug. Diese hatten die Vorsaison mit lediglich zwei Punkten Rückstand auf Aufsteiger VBC Sursee beendet und waren daher als Favoriten anzusehen. Der Spitzenkampf stand unter einer speziellen Affiche. Der ehemalige Herren-I-Spieler Patrick Ambauen, auch bekannt als DJ Pädi hatte sich bereit erklärt für ordentlich Stimmung in der Bürgler Sporthalle zu sorgen und umrandete die Partie mit passender Musik.

Da der Münzwürf verloren ging, starteten die Bürgler mit der Annahme, respektive einem Angriff, welchen Topscorer Matteo Gisler direkt verwertete. Bruder Lauro Gisler setzte im Anschluss mit harten Sprungs-Service weiter und die Urner gingen mit 4:0 in Führung – eine erste Duftmarke war gesetzt. In der Folge entwickelte sich ein munteres Spiel mit guten Aktionen auf beiden Seiten, wobei keines der beiden Teams sich entscheidend absetzten konnte. Als dann Zug erstmals mit zwei Punkten in Führung gehen konnte, versuchte Spielertrainer Michi Trutmann den Zuger Lauf mit einem Time-out zu unterbinden (16:18). Mit diesem Vorsprung gingen die Gäste dann auch in die Money-time und die Urner probierten nochmals den Anschluss zu finden. Dies funktionierte allerdings nicht und auch ein zweites Time-out beim Stand von 18:23 verfehlte seine Wirkung. Die Zuger sicherten sich den ersten Satz schliesslich mit 25:20.

Auch der zweite Satz gestaltete sich sehr lange ausgeglichen mit leichten Vorteilen für die Urner. Zur Satzmitte verzeichneten die Urner einen Mini-Vorsprung von 18:15. Die Zuger kamen gegen Satzende aber wieder besser in Fahrt und die Urner bauten leicht ab. Spielertrainer Trutmann probierte mit einem Time-out (18:17) die Aufholjagd zu bremsen, aber Zug glich in der Folge zum 18:18 aus, ehe ihnen eine vorentscheidende Serie zum 23:19 gelang. Wie bereits im ersten Satz fehlte den Bürglern am Schluss die nötige Entschlossenheit sodass auch dieser Satz mit 25:20 verloren ging.

Der Start in den Satz gelang den Urnern auch im dritten Durchgang wiederum gut. Mit druckvollen Float-Services von Valentin Schuler ging man mit 5:0 in Führung. Die Zuger reagierten allerdings postwendend und schafften direkt den Ausgleich, weshalb Spielertrainer Michi Trutmann probierte mit einem Passeurwechsel neuen Schwung ins Spiel zu bringen. Dieses Vorhaben missriet allerdings. Die Bürgler waren in dieser Phase des Spiels auf allen Positionen fehleranfällig und niemand übernahm die Verantwortung. Beim Time-out (6:12)  forderte Spielertrainer Trutmann, dass man das Herz wieder in die Hand nehme und zeige, wieso das Volleyball jedem so viel bedeute. Beim Stand von 9:15 und mit Marco Wipfli am Service fanden die Urner dann endlich wieder auf die Bahn zurück, sodass auch Zug beim Stand von 12:15 ein erstes Time-out überhaupt einsetzte. Die Bürgler zeigten sich unbeeindruckt und schlossen mit 14:15 zu den Favoriten auf. Kaum hatte man den Eindruck, dass in diesem Match noch etwas drin liegt, fielen die Hausherren wieder in eine Baisse und die Gäste legten vorentscheidend auf 23:16 vor und kamen in der Folge zu sieben Matchbällen. Die Bürgler zeigten nochmals ihr grosses Kämpferherz und bäumten sich nochmals auf. Sie wehrten drei Matchbälle ab die Gäste den vierten mit einem lang abgefälschten Angriffsball zum 25:20 verwerten konnten.

Spielertrainer Trutmann zeigte sich nach dem Spiel gefasst und zufrieden mit der Leistung seiner Herren: «Zug war heute die bessere Mannschaft. Wir haben gut mitgehalten und hatten unsere Chancen, welche wir heute leider ungenutzt liessen.» Nach den ersten drei Spielen, welche man relativ deutlich gewonnen hatte, sei dies ein erster richtiger Gradmesser gewesen und man habe gezeigt, dass man mit der Spitze mithalten und an einem guten Tag gar gewinnen kann. «Das 3:0 ist am Ende aber zu deutlich und wiederspiegelt nicht ganz unsere Leistung. Ein Satzgewinn wäre durchaus verdient gewesen.» Nach vier Spielen liegen die Urner nun an dritter Stelle, zwei Punkte hinter der SG Obwalden, welche bereits ein Spiel mehr auf dem Konto hat und drei Punkte hinter den Zugern. Am kommenden Sonntag, 23. November treffen die Urner nun auf den VBC Ebikon, welcher mit vier Punkten aus fünf Spielen an siebter Stelle liegt. Die Devise ist daher klar und die drei Auswärtspunkte werden gefordert. 

Bericht: Fabio Ziegler



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