Herren 2: Eine 0:3-Niederlage zum Rückrundenstart - VBC Fortuna Bürglen

Herren 2: Eine 0:3-Niederlage zum Rückrundenstart

Veröffentlicht am 26. Januar 2020

Der Wechsel vom bisherigen 5-1-Spielsystem auf ein 4-2-Spielsystem bereitete den Bürgler 4.-Liga-Volleyballern einige Schwierigkeiten.

Der Start nach der Winterpause fiel den Urnern schwer. Im ersten Satz spielten sie mit einer neuen Aufstellung, da die Doppellizenzierten Lauro Gisler und Christoph Henny zurzeit die Rekruten-Schule absolvieren. Michael Arnold übernimmt daher die Position des Stammzuspielers. Dabei bezieht er die Unterstützung von Juan Carlos Tagaro, da die Bürgler auf die Rückrunde hin einen Wechsel vom 5-1-Spielsystem auf ein 4-2 Spielsystem ausprobierten. Der erste Service-Aufschlag fing mit Ebikon an. Man spürte die Nervosität der Bürgler und sie agierten zögerlich in der Annahme. Der erste Punkt der Partie ging somit an Ebikon. Die Urner konnten danach beim Angriff Punkten und kamen auf 3:5 heran. Danach ging es allerding den Bach runter und man war in sämtlichen Belangen überfordert. Auch zwei Time-outs konnten die Luzerner nicht bremsen und der erste Satz endete mit 9:25.

Debüt des 13-jährigen Andrin Baltermi

Im zweiten Satz ging es mit der gleichen Aufstellung weiter. Aber die Herren-II-Equipe war immer noch vom ersten Satz geschockt und schenkte den Luzerner viele Punkte, sodass diese mit acht Punkten in Führung gehen konnten. Coach Fabio Ziegler sah sich zum Handeln gezwungen und wechselte Matteo Gisler auf der Position des Mitteangreifers ein. Die Urner schöpften Mut und verzeichneten ein paar gute Punkte, ehe sie wieder ins alte Muster zurückfielen. So kam es mitten im Satz zu einem Debütauftritt von Andrin Baltermi, der die Position von Juan Carlos Tagaro übernahm. Der Debütant konnte sich mit guten Pässen ins Kollektiv einfügen und die Bürgler konnten den Rückstand in der Folge konstant halten. Am Schluss stand es 14:25 aus Sicht der Urner.

Knapper dritter Satz

Im letzten Satz wechselten die Urner auf das bewährte 5-1-Spielsysstem zurück. Wie bei den vorherigen Sätzen lief das Spiel am Anfang träge dahin. Beim Stand von 5:16 nahm Bürglen ein Time-Out, um sich aus der Luzerner Umklammerung zu lösen. Und dann geschah es. Linus Russi zeigte eine starke Serviceserie. Die letzte ähnliche Serviceserie gelang ihm im Oktober, als die Herren 2 in Extremis das Tie-break wendeten, auch gegen ein Team aus Ebikon. Dank den druckvollen Services konnten Sie den Rückstand auf 14:17 reduzieren. Endlich hatten die Bürgler so richtig Spass auf dem Feld und der schlechte Star war vergessen. Doch dann nahm Ebikon ein Time-Out, um so den Bürgler Lauf zu brechen. Das klappte auch leider und so endet der Letzte Satz mit 20:25. Coach Fabio Ziegler war nach dem Spiel sichtlich enttäuscht. «Wir haben heute definitiv unter unseren Erwartungen gespielt. Im ersten Satz und zu Beginn des zweiten schien es, als wären wir gerade erst aus dem Winterschlaft erwacht. Man war in sämtlichen Aktionen einen, oder sogar mehrere Schritte zu spät.» Er sei aber auch froh, habe man sich danach gesteigert und dann im dritten Satz den Luzernern Paroli geboten. Das Highlight sei aber natürlich das Debüt von Andrin Baltermi gewesen. Der 13-jährige Debütant habe eine ansehnliche Leistung gezeigt. «Technisch hat er bereits grosse Fortschritte erzielt. In den nächsten Trainings und Spielen gilt es nun das Spielsystem und die Spielabläufe zu verinnerlichen.» Die nächste Partie bestreiten die Herren II am Samstag, 1. Februar auswärts gegen Entlebuch, gegen welches man in der Vorrunde knapp verloren hat. Es darf ein spannendes Spiel erwartet werden. 

Bericht: Julian Schärer



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