Damen 1: Dem Leader alles abverlangt - VBC Fortuna Bürglen

Damen 1: Dem Leader alles abverlangt

Veröffentlicht am 08. Februar 2020

Die Bürglerinnen zeigen gegen Ebikon eine gute Leistung, steigern sich noch zusätzlich und ringen dem Leader aus Luzern einen Satz ab. Um den Ligaerhalt schaffen, müssen in den verbleibenden vier Partien zwingend Punkte her.

Nach dem Sieg gegen Steinhausen waren die Bürglerinnen topmotiviert, auch die Equipe aus Ebikon zu fordern – und ihnen vielleicht sogar einen Punkt abzunehmen. Die Bürglerinnen zeigten über weite Strecken eine ebenbürtige Leistung, sie erspielten sich im dritten Satz gar eine Führung. Doch in der «Crunch Time» der Sätze agierten die Urnerinnen dann zu wenig abgeklärt. Die Gäste aus Uri wurden für eine nochmalige Steigerung im Vergleich zum Spiel gegen Steinhausen nicht belohnt, sie mussten sich mit 0:3-Sätzen geschlagen geben (21:25, 17:25, 26:28).

Top-Leistung gegen FC Luzern

In Ebikon hatten sich die Bürglerinnen sehr gut verkauft, am Schluss waren sie etwas zu sehr mit der «Brechstange» unterwegs. Doch sie hatten gezeigt, dass auch gegen eine Equipe in der vorderen Tabellenhälfte durchaus etwas drin liegt. Deshalb wollten sich die Bürglerinnen am vergangenen Samstag in der heimischen Sporthalle, unterstützt durch Patrick Ambauen am DJ-Pult, erneut von ihrer besten Seite zeigen und ihre Gegnerinnen aus Luzern viele Steine in den Weg zum Sieg legen.

Und die Partie startete hochklassig. Die Urnerinnen waren sowohl bei der Blockarbeit, aber auch in der Verteidigung wach, von Beginn weg waren spannende Ballwechsel zu beobachten. Die Luzernerinnen spielten ihrerseits ihre Erfahrung am Service aus und zwangen die Bürglerinnen zu Fehlern (2:5). Im Angriff zeigten sich die Urnerinnen aber vom gegnerischen Block unbeeindruckt und fanden immer wieder eine Lücke in der gegnerischen Verteidigung. Die Luzernerinnen schienen überrascht, auf so viel Gegenwehr zu stossen, zeigten in der Annahme einige Unsicherheiten und mussten den Ausgleich hinnehmen (11:11). Die Bürglerinnen waren bemüht, das Spiel zu bestimmen und hielten mit ihren Gegnerinnen Schritt (16:16). Dann gelang den Luzernerinnen einen Zwischenspurt (20:16), doch die Bürglerinnen blieben beharrlich und schlossen erneut zu Luzern auf (19:20). Sie wollten nun in der entscheidenden Phase des Satzes viel Druck erzeugen, machten deshalb aber auch den einen oder anderen Fehler. Bürglen verlor den ersten Umgang knapp mit 21:25.

Bürglen schafft den Satzausgleich

Wer gedacht hatte, dass die Urnerinnen durch den Verlust des ersten Satzes den Kopf hängen lassen würden, wurde eines Besseren belehrt – sie machten genau dort weiter, wo sie aufgehört hatten. Nach einer Bürgler Service-Serie (4:0) entwickelte sich wiederum ein hart umkämpftes Spiel. Die Gäste aus Luzern bekundeten teilweise grosse Mühe, den Ball auf dem Bürgler Hallenboden zu platzieren. Die Bürgler Equipe spielte clever – manchmal gar frech – und wurde für ihren Mut belohnt. Auch trotz einer bärenstarken Bürgler Leistung liessen sich die Luzernerinnen nicht abwimmeln, so dass auch dieser Satz nochmals eng wurde. Die Urnerinnen machten diesmal aber alles klar und konnten den Satzgewinn mit 25:23 feiern.

Im dritten Satz baute Bürglen leicht ab. Doch das Heimteam blieb dran, zeigte sein Kämpferherz und schaffte den Anschluss (15:16). Vereinzelte Bürgler Fehler verschafften den Luzernerinnen etwas Luft, die ihr Spiel jetzt besser aufziehen konnten. Bürglen hielt dagegen, agierte aber in dieser Phase zu wenig clever. Luzern hatte sich auf die Bürgler Angriffe eingestellt, stand in der Verteidigung solide – musste sich aber auch nicht mehr allzu viel bewegen. Die Bürglerinnen liessen den den 3. Umgang mit 22:25 aus den Händen gleiten.

Dann war die Luft raus

Nach dem Verlust des dritten Satzes war das Heimteam weiterhin motiviert, aber die Luft schien draussen. Nun begingen die Bürglerinnen viele leichte Fehler und erleichterten Luzern den Start in den vierten Satz. Obwohl sich die Bürglerinnen im Verlauf in der Annahme wieder etwas stabilisieren konnten, begingen dann aber am Pass und im Angriff Fehler. So war der vierte Satz bald entschieden (10:25).

Trotz der abflauenden Leistung im letzten Satz zeigten die Bürglerinnen den besten Match der aktuellen Saison. Vor allem die ersten zwei Umgänge werden die Urnerinnen für ihr nächstes Spiel gegen Obwalden mitnehmen wollen (Anpfiff: 20 Uhr, Dossenhalle Kerns). Denn jetzt startet für die Urner Equipe die entscheidende Phase – denn will sie den Ligaerhalt schaffen, muss sie in den noch verbleibenden Spielen zwingend punkten.

Bericht: Gina Spizzi



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