Tolle Stimmung am Fortuna Beach Cup - VBC Fortuna Bürglen

Tolle Stimmung am Fortuna Beach Cup

Veröffentlicht am 03. September 2021

Ausgelassene Beach-Stimmung, packende Duelle und bekannte Sieger: Der VBC Fortuna Bürglen als Organisator zieht eine sehr positive Bilanz.

Am Samstag, 28. August führte der VBC Fortuna Bürglen bereits zum vierten Mal das beliebte Mixed-Beachvolleyballturnier am Urnersee in Seedorf durch – ein Plauschturnier für Frau und Mann, für Jung und Alt, für Pläuschler und Pros. Das OK um Patrick Ambauen, Sandro Arnold, Fabian Bieri, Luca Dittli, Matteo Gisler, Franco Strub und Fabio Ziegler war wie in jedem Jahr bis zum Schluss mit Wettergott Petrus am Verhandeln. Letztlich lenkte Petrus grossmehrheitlich ein und er hielt zumindest die Wasserschleusen für die Dauer des Turniers geschlossen. Den eher herbstlich anmutenden Temperaturen wurde mit guter Kleidung und noch besserer Laune getrotzt.

Am Samstagmorgen standen für das Organisationskomitee letzte Vorbereitungsaufgaben an: Pavillons und Festbänke aufstellen sowie das Turnierbüro einrichten. Auch das Highlight, das DJ-Pult für die Musik, durfte natürlich nicht fehlen. DJ Pädi sorgte wie bereits in den Vorjahren für eine grossartige Stimmung auf und um das Feld und koordinierte als Speaker mit seinen Durchsagen den Spielbetrieb. Weiter konnte in Zusammenarbeit mit dem Seerestaurant ein kleiner Festwirtschaftsbetrieb mit Grill, Kaffee und Kuchen angeboten werden.

Turnier komplett ausgebucht

Kurz vor 9.00 Uhr trafen dann die ersten Teams am Ort des Geschehens ein, meldeten sich an und wärmten sich akribisch auf. Nachdem im letzten Jahr, wahrscheinlich coronabedingt, nur acht Teams angemeldet waren, verzeichnete man dieses Jahr wieder ein ausgebuchtes Teilnehmerfeld mit vierzehn Teams à vier bis sechs Personen. Mit insgesamt über 70 Teilnehmenden stosse das Turnier damit an seine Kapazitätsgrenzen, lässt das Organisationskomitee verlauten. Da man die effektive Nachfrage leider meistens erst spät wisse, habe man erst kurz vor dem Turnier Planungssicherheit, so OK-Präsident Luca Dittli. Turnierleiter Fabio Ziegler lässt dabei durchblicken, dass man inskünftig eine Ausweitung des Turniers auf zwei Tage prüfen könnte, sofern die Nachfrage jeweils früher bekannt wäre.

In der Fun-Kategorie wurden zwei Vierergruppen gebildet, welche unter sich die Viertelfinal-Paarungen ausmachten. Dabei kam es in beiden Gruppen zu klaren Siegern. Sowohl «The Beachlers» als auch «Gseh nüd d sunnä blendet» holten den Gruppensieg ohne Satzverlust und gingen als Favoriten in die Viertelfinals, welche sie dann ebenfalls siegreich gestalten konnten. Im Halbfinal bauten "The Beachlers" dann ein wenig ab und mussten sich der «Volleybärenbande» beugen «Gseh nüd d sunnä blendet» kam im Halbfinal erstmals ins Straucheln. Im Entscheidungssatz sah man sich gegen Team "Anschela" beim Stand von 8:9 einem Matchball entgegen. Top-Scorer Sven Püntener holte die Eisen aus dem Feuer und sorgte mit zwei direkten Angriffspunkten für die Wende und den Gewinn des Entscheidungssatzes mit 11:9. Im Final kam es somit zum Duell zwischen der «Volleybärenbande» und «Gseh nüd d sunnä blendet». Dort wurden die Gruppensieger ihrer Favoritenrolle gerecht. Sie siegten klar mit 15:7 und 15:11 und durften zum Schluss verdient den Pokal in die Höhe stemmen.

Der Titel für den kuriosesten Satzverlust des Turniers hingegen ging an das Team «youcanvolleymyballseverywhere». Den Zuschauern bot sich beinahe ein reines Service-Spektakel. Nach einem klaren 7:0 Vorsprung drehte der Wind komplett und aus dem klaren Vorsprung wurde direkt ein 7:14 Rückstand und der erste Satzball stand vor der Tür. Schliesslich wurde der Satz mit 8:15 verloren – was für eine irre Wende.

«Routiniers mit Titel-Hattrick»

In der Kategorie Pro hatten sich sechs Teams eingeschrieben, welche in der Gruppenphase um den Halbfinaleinzug kämpften. Einziger Wehrmutstropfen war das Fernbleiben der Titelverteidiger «Chame das Tsch Tsch?», welcher bei sämtlichen Ausgaben dabei war und jeweils im Finale stand. Dafür durfte man sich über die Turnieranmeldung der Rekordsieger – zwei Siege bei zwei Teilnahmen – freuen: das Team «Süffed üs miär miänd» um Teamcaptain Beat Arnold. Das eingespielte und routinierte Team zeigte sich in der Gruppenphase bereits von einer guten Seite. In den fünf Gruppenspielen, welche jeweils auf zwei Sätze gespielt wurden, musste man zwei Unentschieden hinnehmen, gegen «Mi persönlich Favorit» und gegen «Messi». Am Ende der Gruppenphase stand man aber, trotz weniger Siege, aber mit gewonnener Direktbegegnung vor den Seelisberger «Schnuggis» auf dem ersten Gruppenrang. Der Finaleinzug war dann auch Formsache und man traf auf das Team "Power Peak Passion", welches nach der Gruppenphase auf Rang 3 gelauert hat. Der Beginn des Spiels war ein auf und ab. Um wie viel es den beiden Teams ging, merkte man in hitzigen Diskussionen bei umstrittenen Ballwechseln, wobei man sehr fair blieb und auch mal einen Ballwechsel wiederholte. Gegen Ende des Satzes konnten die Routiniers dann noch ein Bricket drauflegen und sicherten sich den Startsatz klar mit 15:10. Im zweiten Satz liess man dann nichts mehr anbrennen. «Süffed üs miär miänd» kontrollierte das Spielgeschehen und konnte den Vorsprung langsam ausbauen, bis man den Satz schliesslich ebenfalls mit 15:10 in der Tasche hatte. Die Routiniers von «Süffed üs miär miänd» konnten sich verdient als Sieger feiern lassen, und das bereits zum dritten mal. Der Sieg kommt aber nicht von ungefähr. Die Kollegen und Kolleginnen treffen sich jeden Montag bei den Beachfeldern in Seedorf, um ihrem Hobby dem Beachvolley nachzugehen. Ein eingeschworenes Trüppchen, bei dem die jungen Beachvolleyballer:innen auch in der nächsten Ausgabe wieder ihre Zähne auszubeissen haben werden. Denn Teamcaptain Beat Arnold liess bereits verlauten: «Wir sind nächstes Jahr sicher wieder dabei und hungrig auf die Titelverteidigung.»

OK zieht sehr positives Fazit

Das Organisationskomitee zeigte sich nach dem Turnier sehr zufrieden. «Die Stimmung sei sehr gelassen und fair gewesen und das Niveau hoch. Wir dürfen uns auch glücklich schätzen, dass es zu keiner einzigen Verletzung gekommen ist und dass Petrus mit sich verhandeln liess. Zum Schluss des Turniers dankte das OK allen Spielern/innen für die Teilnahme, den Helfenden für ihren unermüdlichen Einsatz, DJ Pädi für die musikalische Umrahmung und die Aufgabe des Speakers, allen Fans, die die Teams so grossartig unterstützt hatten und der Reussdelta Kommission für die Bewilligung des Anlasses. Ein weiterer Dank galt den Sponsoren lmholz Sport, EWA - Energie Uri, Bikewelt Gisler, Dätwyler Stiftung und Migros-Kulturprozent. Das Organisationskomitee freut sich somit schon auf die nächste Ausgabe im Jahr 2022, voraussichtlich am ersten Samstag nach Schulbeginn.

Bericht: Fabio Ziegler



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