Herren 1: Heimpremiere misslungen - VBC Fortuna Bürglen

Herren 1: Heimpremiere misslungen

Veröffentlicht am 28. Oktober 2018

Das Bürgler Fanionteam unterliegt gegen Volley Emmen-Nord mit 1:3. Die Phasenweise gute Ausgangslage konnte nicht genutzt werden.

Am vergangenen Samstag stand für die Bürgler der erste Heimmatch der noch jungen Saison auf dem Programm. Nach dem guten Saisonauftakt gegen Steinen, wollte man im zweiten Spiel der Saison daran anknüpfen und die nächsten wichtigen Punkte holen. In den vergangenen Jahren spielte man immer auf Augenhöhe mit der jungen Mannschaft aus Emmen-Nord. Dies versprach ein hochspannendes Spiel und so waren auch die Spieler des VBC Fortuna Bürglen bereit die Herausforderung anzunehmen.

Zu Beginn des ersten Satzes gab es eine lange Abtastphase. Keines der beiden Teams konnte sich absetzen und auch spielerisch befand man sich auf derselben Stufe. In der Mitte des Satzes konnten sich die Bürgler einen Vier-Punkte Vorsprung erspielen. So sah sich der Gegner gezwungen beim Stand von 12:16 ein Time-out zu nehmen. Dies zeigte in der Folge Wirkung und das Team aus Emmen-Nord kam wieder näher ran. Zudem tätigten sie einen taktischen Doppelwechsel, wodurch die Bürgler noch mehr in Bedrängnis des gegnerischen Angriffs gerieten. So konnte das Team aus Emmen-Nord den Satz noch drehen und äusserst knapp mit 26:24 für sich entscheiden.

Konstante Leistung im zweiten Satz

Der sehr ärgerliche Satzverlust sorgte für etwas Frust auf Bürgler Seite, jedoch konnte Coach Michi Trutmann seine Spieler weiter motivieren. Auf Seiten der Bürgler gab es im zweiten Satz keine Änderungen, denn man war sich sicher, dass es in dieser Konstellation möglich war das Spiel zu gewinnen. Zu Beginn des Satzes konnte man den Bürglern nun anmerken, dass sie im Spiel angekommen waren. Man konnte viel mehr Angriffspunkte verwerten, als noch im ersten Satz. Auch die Annahme und die Verteidigung wurden immer konstanter. Das Spiel befand sich jedoch immer noch auf Augenhöhe. Auch in diesem Satz tätigte der Gegner aus Emmen-Nord taktische Doppelwechsel, die die Bürgler Verteidigung in Bedrängnis brachte. Erst zu Ende des Satzes konnten sich die Bürgler durch gute Service von Stefan Arnold vom Gegner endgültig absetzen und den Satz für sich entscheiden.

Nun hatte das Fanionteam aus Bürglen Blut geleckt und war hochmotiviert auch den dritten Satz für sich zu entscheiden. Bis zum Stand von 7:7 war es wie die beiden vorhergehenden Durchgänge ein ausgeglichenes Spiel. Danach schlichen sich jedoch einige Fehler in der Bürgler Abnahme ein und zudem wurden einige unnötige Fehler im Spiel gemacht. Somit geriet man schnell mit 7:13 in Rücklage und die Bürgler sahen sich gezwungen ein Time-out zu nehmen. Dadurch konnte wieder mehr Stabilität ins Bürgler Spiel gebracht werden. Durch drei Wechsel auf Seiten der Bürgler versuchte man wieder mehr Druck beim Angriff zu generieren. Jedoch konnte dies nicht umgesetzt werden und somit unterlag man in diesem Satz deutlich mit 25:18.

Enger Ausgang der Partie

Nun war vor dem vierten Satz allen Spielern klar, dass dieser gewonnen werden musste, damit man an diesem Tag noch Punkte holen konnte. Der Start in den Satz geling den Bürglern gar nicht und man spielte viel zu nervös. Daraufhin entschied sich Coach Trutmann ein Time-out zu nehmen, indem er seine Spieler nochmal beruhigte und darauf hinwies, dass jeder Spieler seinen Job erfüllen muss, damit man hier gewinnen konnte. Anschliessend konnten sich die Bürgler fangen und zeigten phasenweise eine sehr starke Leistung. Kevin Imhof zeichnete sich dabei mit einigen starken Blockaktionen und Angriffspunkten aus. Jedoch konnte der zu Beginn des Satzes eingehandelte Rückstand nie wirklich aufgeholt werden. So verlor man auch den vierten Satz gegen die Luzerner mit 25:21. Die Spieler und Coach Michi Trutmann waren enttäuscht, dass die vorhandenen Chancen nicht genutzt werden konnten, sind sich aber sicher, dass man in den nächsten Spielen stärkere Leistungen zeigen wird. 

Nachdem man das erste Spiel noch für sich entscheiden konnte, war dies ein Dämpfer. Auch in der Tabelle ist man nun in der Mitte zu finden. In den nächsten Spielen gilt es, konstanter zu spielen und Punkte zu holen, damit man sich früh von der Abstiegszone entfernen kann. Die nächste Möglichkeit ergibt sich bereits nächsten Samstag, 03.11.18 am 15:00, wo man auswärts gegen den Absteiger aus der ersten Liga LK Zug antreten wird. 

Bericht: Niels Hansen



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