Herren 1: 4. Titel in Folge beim Seedamm-Cup - VBC Fortuna Bürglen

Herren 1: 4. Titel in Folge beim Seedamm-Cup

Veröffentlicht am 17. September 2019

Bei der fünften Teilnahme reüssieren die Bürgler Volleyballer zum vierten Mal beim Vorbereitungsturnier in Pfäffikon. Als Gruppensieger nach Punkten gaben sich die Urner im Final keine Blösse und siegen in 2:0 Sätzen.

Die Urner Volleyballer machten sich letzten Sonntag, 15. September frohen Mutes und voller Optimismus auf den Weg ans Vorbereitungsturnier in Pfäffikon. Dort konnten sie in den Vorjahr drei Siege in Serie feiern. Die Devise war daher klar – Titel Nummer 4 wurde sowohl vom Trainer gefordert, als auch von den Spielern angepeilt. Spielertrainer Michi Trutmann relativierte die Situation aber vor dem Turnierstart. Im Vorjahr sei man etwas zu überheblich nach Päffikon gefahren und habe die Gegner teilweise unterschätzt. Zudem war das Augenmerk in der Vorbereitung auf konditionelle und technische Aspekte gerichtet. «Wir spielen heute das erste mal in dieser Saison als Mannschaft. Es ist daher wichtig, dass jeder Spieler so viel Spielpraxis wie möglich sammeln kann. Nichts desto trotz wollen wir heute die Titelverteidigung erreichen.»

Startschwierigkeiten

Nachdem man kurz nach 09.00 Uhr den Spielort erreicht hatte, bereiteten sich die Urner akribisch auf das erste Spiel vor. Wie in den vergangenen Jahren kamen die Urner im ersten Satz aber noch nicht auf „Betriebstemperatur“ und wirkten träge. Der Gastgeber VBC Pfäffikon machte weniger Eigenfehler und war immer zwei bis drei Punkte im Vordertreffen. Nach einem Time-out beim Stand von 8:13 konnten sich die Bürgler fangen. Sie machten den Rückstand kontinuierlich wett und konnten den Satz schliesslich zu ihren Gunsten wenden (25:20). Im zweiten Satz spielten die Bürgler deutlich überzeugter. Die Genauigkeit konnte in allen Spielzügen erhöht und die Fehlerquote gesenkt werden. Es resultierte ein deutlicher 25:11 Satzgewinn zum 2:0 Endstand. Spiel Nummer 2 bestritten die Urner gegen eine Auswahl von Juniorenspieler aus der Region Zürich, welche nur an Turnieren so zusammenspielt. Zu Beginn des Satzes bekundeten die Bürgler etwas Mühe mit der unkonventionellen Spielweise und es gelang nicht, sich wie gewünscht abzusetzen. Danach konnte dank einer guten Service-Serie von Matteo Gisler bis auf 17:6 davongezogen werden. In der Folge bauten die Bürgler ein klein wenig ab, was den Gegner wieder näherkommen liess. Der Vorsprung der Bürgler schmolz bis zum Satzende gar auf fünf Punkte zusammen (25:20). Im zweiten Satz agierten die Bürgler abgebrühter und liessen nur noch wenig Chancen zu. Dazu kam, dass die jungen Zürcher den Ball oftmals mit voller Power und weit ins Out schlugen sowie taktische Fehler (falsche Spielaufstellung) machten. Ein deutlicher Satzgewinn von 25:14 war die Folge.

Nach einer verdienten Mittagspause trafen die Urner auf Volley Wädi, welches in den vorangehenden Spielen einen starken Eindruck machte. Bürglen startete gut in die Partie und konnte sich bereits früh absetzen und davonziehen. Gerade als man die 20-Punkte-Grenze geknackt hatte (20:12) , wurden die Urner deutlich harmloser. Volley Wädi fand immer wieder eine Lücke im Bürgler Block und lancierte eine Aufholjagd, welche Spielertrainer Trutmann mit einem Time-out beim Stand von 20:16 zu brechen versuchte. Dies gelang ausgezeichnet und man liess den Zürchern in der Folge gerade noch einen Punkt zu und sicherte sich den Satz schliesslich doch noch deutlich mit 25:17. Im zweiten Satz bekundeten man deutlich mehr Mühe. Die zwei neu eingewechselten Spieler bei Wädi brachten Ruhe ins gegnerische Spiel und die Mittelangreifer konnten vermehrt gut in Szene gesetzt werden. Dazu wurden von Seiten der Bürgler mehrere Angriffe und Services ins Netz geschlagen. Man musste den zweiten Satz schliesslich mit 20:25 abtreten und sich somit die Punkte teilen.

Mit zwei Siegen und ein Unentschieden klassierten sich die Bürgler aufgrund des besseren Punkte-Verhältnisses (145:107) auf dem ersten Gruppenrang und qualifizierten sich somit direkt für den Final. Dort traf man erneut auf Volley Wädi, gegen das man in der Gruppenphase mit einem blauen Auge davonkam und einen Punkt abtreten musste. Die Bürgler waren daher gewarnt und wussten, dass es im Finale nochmals einer Top Leistung bedurfte.

Dritter Matchball führt zum Turniersieg

Nachdem in den Gruppenspielen jeder Spieler zu gleich viel Einsatzzeit kam, setzte Spielertrainer Trutmann im Finale auf die Spieler mit der besten Tagesform. Vor Spielbeginn legte er dem Team noch zwei taktische Elemente besonders ans Herz. Einerseits sollen die Mittelblocker den Laufweg der gegnerischen Mitteangreifer genau beobachten und wenn gezielt die Schlagrichtung blocken. Anderseits soll zu Beginn die Linie offen gelassen werden, da grossmehrheitlich nur über die Diagonale angegriffen wurde in der Gruppenphase. Der Startsatz des Finals entwickelte sich ganz nach dem Gusto der Urner und man hatte den Gegner zu jeder Zeit im Griff. Die im Verlaufe des Turniers gesteigerte Spielpraxis war klar ersichtlich und das Team harmonierte immer besser. Bürglen sicherte sich den ersten Satz mit 25:19. Im zweiten Satz dauerte es dann bis zur Satzmitte, ehe sich die Urner etwas absetzen konnten. Beim Stand von 24:22 war bereits alles angerichtet für die Titelverteidigung, aber die Urner zeigten erstmals Nerven im Finale. Wädi wehrte zwei Matchbälle ab und schaffte den Ausgleich zum 24:24. In der Folge kam Bürglen erneut zu einem Matchball, welcher schliesslich mit einem satten Angriff über die Aussenposition zum 26:24 Endstand verwertet werden konnte. Die Urner jubelten ausgelassen und feierten den Turniersieg ausgiebig.

Spielertrainer Trutmann zeigte sich zufrieden. „Die Mannschaft ist nochmals enger zusammengerückt und die gegenseitige Unterstützung auf dem Feld ist bereits auf einem guten Stand.» Man wisse nun aber auch, an was man bis zum Saisonstart noch feilen müsse. Dazu bleibt den Bürglern aber noch genügend Zeit. Die Meisterschaft startet erst am 26. Oktober, 16:00 Uhr in der Sporthalle Bürglen gegen Volley Luzern 2. Wie in den letzten Jahre steht bis dahin noch ein Trainingsweekend in Engelberg für den Feinschliff auf dem Programm. Zum Schluss sagte Trutmann: «Es überwiegt jetzt aber die Freude und der Stolz über Titel Nummero Quattro.» Zur Belohnung gings für Team dann noch weiter ins Alpamare, wo man sich in der Sole-Iod-Therme von den Strapazen des langen Turnier-Tages erholen konnte. 

Bericht: Fabio Ziegler



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LK Zug D1 - Damen 1 1:3

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