Damen 1: Neuenkirch zu stark für Bürglen - VBC Fortuna Bürglen

Damen 1: Neuenkirch zu stark für Bürglen

Veröffentlicht am 02. November 2019

Das Bürgler Damen-I-Team des VBC Fortuna Bürglen verliert auswärts gegen 1. Liga-Absteiger VB Neuenkirch mit 0:3-Sätzen.

Die Bürglerinnen standen am vergangenen Samstag vor einer schwierigen Aufgabe. Sie waren beim letztjährigen Erstligisten Neuenkirch zu Gast. Nichts destotrotz waren die Urnerinnen topmotiviert, um ihren Gegnerinnen aus Luzern ein paar Stolpersteine in den Weg zum Sieg zu legen und sie richtig zu ärgern.

Das Spiel startete ausgeglichen. Beide Equipen verstanden es, ihr Side-Out-Spiel durchzubringen (5:6). Lange Ballwechsel fanden anfangs weniger statt. Auf beiden Seiten waren die Spielerinnen am Block mit ihren Händen am Ball, konnten ihn aber noch zu wenig in die gewünschte Richtung lenken (8:8; 11:12). Die Bürglerinnen wurden dann Mitte des Satzes von ein paar Finten erwischt, fingen sich aber nach einem Time-Out von Coach Sandro Arnold (12:15) umgehend wieder. Sie waren jedoch nicht mehr in der Lage, den eingehandelten Rückstand wettzumachen. Durch Neuenkircher Services zusätzlich unter Druck gesetzt, mussten die Urnerinnen das Heimteam ziehen lassen und verloren den Startsatz mit 17:25.

Neuenkirch überlegen zu Beginn von Satz 2

Sandro Arnold attestierte seinem Team eine tolle Leistung im ersten Umgang. So starteten die Bürglerinnen denn auch hoffnungsvoll in den zweiten Satz. Der Einsatz stimmte, doch Neuenkirch kam äusserst dominant aus der Satzpause und spielte ihre Stärken aus. Sie machten sich lang am Block, schienen in der Verteidigung immer zu wissen, wo der Bürgler Ball hin gespielt werden würde. Auch am Service entwickelten sie mächtig Druck und behielten bei langen Ballwechseln das bessere Ende für sich. Der gelb-blaue Ball wollte einfach nicht auf der Neuenkircher Seite zu Boden fallen – auch ein Time-Out beim Stand von 0:4 aus Bürgler Sicht von Coach Sandro Arnold konnte daran nichts ändern. So handelten sich die Urnerinnen einen riesen Rückstand ein (0:12), bis sie überhaupt in den zweiten Satz eingreifen konnten. Positiv zu vermerken ist aber, dass sich die Urnerinnen nicht hängen liessen. Sie feierten ihren ersten Punkt im Satz und hielten die Stimmung hoch. Angi Imholz (5:13) und Deborah Herzog (10:19) setzten am Service ein Ausrufezeichen und liessen die Luzernerinnen straucheln. Doch Neuenkirch konnte sich auf seinen Kurzangriff in der Mitte verlassen. Diese Angriffe waren schnell und druckvoll ausgeführt und stellten Bürglen vor fast unlösbare Probleme. Die Bürglerinnen verloren auch Satz 2, diesmal deutlich mit 14:25.

Sandro Arnold fokussierte in der Satzpause auf die positiven Dinge: Lässt man den Rückstand aus der ersten Rotation weg, hatten die Bürglerinnen ähnlich viele Punkte erzielt wie Neuenkirch. Anders ausgedrückt: Ohne die «Baisse» am Anfang wäre der Satz wiederum eng geworden. Das schien die Bürglerinnen für den dritten Umgang zu motivieren. Denn da zeigte sich dasselbe Bild wie in Satz 1 (4:4). Nun wurden die Ballwechsel länger, es war ein attraktives Spiel (7:6; 9:7). Die Bürglerinnen liessen sich nicht durch eine kleine Serie von Neuenkirch beunruhigen (9:12), sondern zeigten eine Reaktion (11:12). Dann zeigte sich die Erfahrung der Gegnerinnen aus Neuenkirch. Sie fanden am Service die richtige Mischung zwischen Risiko und Sicherheit, spielten schwierige Longline-Bälle sicher ins Feld und machten so den Unterschied aus (18:12). Die Gäste aus Uri konnten diesem Zwischenspurt nichts mehr entgegensetzen und mussten den Satz (17:25) und damit auch das Spiel in 0:3-Sätzen verloren geben.

Aus dem ersten Satzgewinn für die Urnerinnen in der 2. Liga wurde auch diesmal nichts. Die Bürglerinnen mussten akzeptieren, dass Neuenkirch in diesem Spiel die bessere Equipe war, obschon die Urnerinnen eine gute Leistung ablieferten. Heute Samstag steht schon das nächste Saisonspiel an: Die Bürgler Damen dürfen auswärts gegen den VBC Steinhausen ran (Anpfiff: 19 Uhr in der Halle Sunnegrund). Schaut man auf die bisherigen Ergebnisse der Zugerinnen, kommt man zum Schluss, dass dieses Team eindeutig in Reichweite der Urnerinnen liegen müsste. 

Bericht: Gina Spizzi



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